Klares Signal für gute Arbeit und gutes Leben – Tanja Majer in AfA-Landesvorstand gewählt

Veröffentlicht am 30.11.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Arbeitnehmer in der SPD diskutierten über die Zukunft.
Nur wenn im Koalitionsvertrag in breiter Form eine sozialdemokratische Handschrift erkennbar ist, kann damit gerechnet werden, dass die SPD- Arbeitnehmerschaft bei der Mitgliederbefragung der Großen Koalition zustimmt. „Dazu gehört in allererster Linie die sofortige Einführung eines bundesweiten Mindestlohns von 8,50 Euro“, betonte der Bundesvorsitzende der AfA, MdB Klaus Barthel. Sein Vize und bei der Landesdelegiertenkonferenz Baden-Württemberg der AfA souverän wieder gewählte Landesvorsitzende Udo Lutz, Stuttgart, verlangte von der SPD eine „stringente Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“.

Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Baden-Württemberg, am letzten Wochenende in Pforzheim-Eutingen ergab das Stimmungsbild tendenziell noch große Skepsis zum beabsichtigten Regierungsbündnis. „Wir fällen aber kein vorschnelles Urteil sondern warten ab, wie der Koalitionsvertrag am Ende tatsächlich aussieht“, machte Udo Lutz klar. Wenn dieser dem Anspruch der AfA auf „gute Arbeit und gutes Leben“ gerecht werde, mache die Übernahme von Regierungsverantwortung Sinn und könne von der AfA mitgetragen werden.
Die AfA wählte bei der Konferenz für die nächsten zwei Jahre ihre Führungsspitze neu. Sowohl Udo Lutz als Vorsitzender als auch die Staatssekretärin im Kultusministerium, Marion von Wartenberg und der DGB-Sekretär Lillo Chianta aus Karlsruhe wurden fast einstimmig wiedergewählt. Die Betriebsrätin Tanja Majer, Mitglied im IG-Metall Ortsvorstand Ludwigsburg und AfA-Kreisvorsitzende der SPD Kreisverband Ludwigsburg, bewarb sich zum ersten Mal als Beisitzerin für den AfA-Landesvorstand und wurde mit einem eindeutigen Stimmenergebnis in die Führungsmannschaft gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Cordula Becker (Rhein-Neckar), Dr. Katrin Distler (Freiburg), Haydar Dogan (Schwarzwald-Baar), Georg Patzek (Böblingen), Raphael Pfaff (Emmendingen), Helmut Roth (Böblingen), Adnan Sabah (Bodensee), Regina Schmidt-Kühner (Karlsruhe-Stadt), Michael Seis (Mannheim) und Michael Weiß (Heilbronn-Land).
Die AfA-Konferenz nahm den Rechenschaftsbericht des bisherigen Vorstands entgegen, der einstimmig entlastet wurde. Die einzelnen Kreisverbände stellten ihre Aktivitäten dar und brachten mehrere Anträge ein, über die zum Teil leidenschaftlich diskutiert und entschieden wurde. Ziel der AfA muß es sein, das Alleinstellungsmerkmal der SPD als Partei der Arbeitnehmer zu bekräftigen und heraus zu stellen. Ihre Hauptthemen müssten „soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und ein gutes Leben“ sein. Gerechte Löhne, mehr Demokratie im Betrieb und eine an den Menschen orientierte verbesserte Ordnung des Arbeitsmarktes müssten zu Selbstverständlichkeiten in der Arbeitswelt werden.

 

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